Ein drittes und vorerst letztes Mal kehrt der dunkle Ritter im Fledermauskostüm nach Gotham zurück. Die Stadt hat ihrem einstigen Helden den Rücken gekehrt, hat er doch die Verantwortung für den Tod Harvey Dents übernommen. Aber Bruce Wayne schwingt sich nicht für Anerkennung oder Dankbarkeit durch die düsteren Gassen Gothams, sondern um für Gerechtigkeit zu sorgen und so entstaubt er nach Jahren der Zurückgezogenheit ein letztes Mal sein Kostüm, um für Zucht und Ordnung zu sorgen. Der mysteriöse Maskierte »Bane« ist nämlich zur Zeit in der Stadt und setzt alles daran, für größtmögliches Chaos zu sorgen.
The Dark Knight Rises verläuft zunächst nach dem typischen “From Zero to Hero”-Prinzip, und zeigt einen Bruce Wayne, der sich jahrelang vor der Welt versteckt hat, der sein Kostüm an den Nagel gehängt und sein Milliarden-Imperium in den Ruin getrieben hat, um sich jetzt von ganz unten wieder hochzukämpfen, auch wenn kaum einer mehr an eine Rettung durch Batman glaubt und die Polizei ihm auf den Fersen ist.
Doch bald wird klar, dass die Polizei, bis auf Gordon (Gary Oldman) und den Streifenpolizisten John Blake (Joseph Gordon Levitt) – der schon vor Jahren Bruce Wayne als Batman identifiziert hat – dem geheimnisvollen Terroristen nicht gewachsen ist. Bane überfällt die Börse, befreit die Insassen des örtlichen Gefängnisses, lockt sämtliche Polizisten der Stadt in eine Falle und schnappt sich eine Bombe von Wayne Enterprise, mit der gesamt Gotham dem Erdboden gleich gemacht werden kann. Wer außer Batman kann Gotham noch retten? Zusammen mit Catwoman, John Blake und Gordon will Batman ein letztes Mal seine Heimatstadt retten.
The Dark Knight Rises ist ein durch und durch würdiger Abschluss der Dark Knight-Trilogie und macht trotz Logiklücken die gesamten 2,5h Spaß. Der einzige wirkliche Kritikpunkt ist die Stimme Tom Hardys als Bane, man versteht die nachträglich bearbeitete Stimme im Original kaum. Das Ende des Films kommt dann etwas zu kitschig daher, da hätte ich mir etwas düstereres gewünscht, passend zur Trilogie. Trotzdem fühlte es sich in dem Moment einfach gut an. Die ganzen Logikprobleme fallen einem dann erst im Anschluss ein, wenn man sich überlegt: “Moment, wie ist der denn jetzt da hin gekommen?” und auch der typische Jonathan Nolan-Storytwist wirkt gezwungen und nicht annähernd virtuos wie z.B. in einem Memento oder Prestige. Dennoch sollte man sich den dritten Teil nicht entgehen lassen, auch wenn er nicht so herausragend wie Teil 2 sein mag. Das lag hauptsächlich an Heath Ledger und gegen den wirkt ein maskierter Tom Hardy mit komischer Stimme natürlich etwas blass, trotz allem bietet der Film einen würdigen Abschluss der Reihe. Man darf gespannt sein, ob und wie es weitergehen wird.

Hi,
ich war den Film vor paar Tagen ins Kino schauen. Und ich kam etwas enttäuscht aus dem Kinosaal raus. Vielleicht waren meine Erwartungen im Vorfeld etwas zu groß – jedenfalls hat der Film diese Erwartungen leider nicht erfüllt.
Irgendwie war mir die Story zu flach und zu vorausschaubar. Es fehlte mir der Überraschungsmoment.