News: Seth Rogen nicht im neuen Apatow, bestätigt Jay and Seth vs. the Apocalypse Drehbeginn

Bei der Unzahl an Filmen, bei denen Judd Apatow als Produzent agiert oder sonstwie seinen kreativen Stempel aufdrückt, vergisst man ja fast, dass er als Regisseur bisher nur drei Filme vorzuweisen hat. Die sind jedoch alle sehr gut und gerade sein letzter Film, Funny People (einer von zwei guten Adam Sandler-Filmen), hat meiner Meinung nach trotz aller offensichtlichen Fehler bewiesen, dass Apatow wenn er selbst schreibt und Regie führt doch in einer anderen Liga spielt als die meisten seiner Schützlinge – mit Ausnahme von Seth Rogen, von dem ich noch Großes erwarte.

Genau der hat jetzt leider in einem Interview verkündet, dass er nicht in Apatows vierter Regiearbeit, einem Spin-Off über Paul Rudds und Leslie Manns Charaktere aus Beim ersten Mal, das This Is Forty heißen könnte, mitspielen wird. Dabei sind dafür unter anderem Jason Segel, Albert Brooks und Megan Fox, starten soll der Film am 1. Juni 2012.

Was Seth Rogen außerdem ankündigte, könnte fast noch interessanter sein als Apatows nächstes Projekt: Anfang 2012 will er gemeinsam mit Writing Partner Evan Goldberg endlich sein lang angekündigtes Projekt Jay and Seth vs. the Apocalypse umsetzen (der Titel ist im Grunde die Story, “Jay” meint hier nicht etwas Silent Bobs Hetero-Lebenspartner sondern Jay Baruchel). Rogen und Goldberg werden hier erstmalig auch Regie führen (talk about “Großes erwarten”).

Als nächstes dürfen wir Seth Rogen aber erstmal an der Seite von Joseph Gordon-Levitt in 50/50 (vorher Live With It, vorher I’m With Cancer) sehen, der noch keinen deutschen Start hat, aber sicher extrem super wird – legt zumindest der Trailer nahe. Den hab ich mal unten mit eingebunden, außerdem den 2007er “Trailer” (damals gab es nicht wirklich Pläne zum eigentlichen Dreh) zu Jay and Seth vs. the Apocalypse unter der Regie von Jason Stone.

(via /Film)

Review: Get Him to the Greek

Titel: Get Him to the Greek
Deutscher Titel: Männertrip
Genre: Komödie
Regie: Nicholas Stoller
Drehbuch: Nicholas Stoller, Jason Segel
Darsteller: Jonah Hill, Russell Brand, Elisabeth Moss, Rose Byrne, Sean Combs, Colm Meaney, Carla Gallo, Tom Felton , Aziz Ansari, Pink, Christina Aguilera, Pharrell Williams, Lars Ulrich, Kristen Bell, Katy Perry
Deutschlandstart: 02.09.2010

Forgetting Sarah Marshall war für mich die Kömödie 2008, nicht zuletzt wegen Russel Brand als Aldous Snow, Sänger der Band Infant Sorrow. Das sahen vermutlich einige andere auch so, weshalb Nicholas Stoller sich gedacht hat, “ein Spin-Off mit Aldous Snow wäre doch super!”.

Jonah Hill spielt in Get Him to the Greek auch wieder mit, allerdings in einer anderen Rolle. Aaron Green (Hill) ist der größte Infant Sorrow-Fan überhaupt, auch wenn die Band schon lange nichts vernünftiges mehr gemacht hat, und hat seinen Traum zum Beruf gemacht: er arbeitet in einer Plattenfirma, allerdings unterscheiden sich die musikalischen Vorlieben seines Chefs (Sean Comb aka. P. Diddy) stark von seinen eigenen. Doch die Musikbranche hat es nicht leicht, eine neue Richtung muss eingeschlagen werden und deshalb trifft sein Vorschlag, zum 10-jährigen Jubiläum der Band das sagenumwobene Konzert im Greek Theater zu wiederholen, überraschenderweise auf Zustimmung. Besser noch: Aaron wird persönlich damit beauftragt, den abgehalfterten, mit Drogen vollgepumpten Rockstar aus England abzuholen, und pünktlich in den USA abzuliefern. Continue reading